Welcher Bogenständer für welchen Bogen

Wenn du viel Geld für deinen Bogen gezahlt hast oder wenn er dir einfach ans Herz gewachsen ist, wird es in dir Unbehagen auslösen, deinen Liebling einfach auf den Boden zu legen. Genauso geht es vielen Schützen, die ihren Bogen oft einsetzen und ihn nicht beschädigen wollen.

Vor allem im 3D Bogenschießen im Freien ist der Waldboden oder die Wiese kein guter Ort, um einen Bogen abzulegen. Den Bogen zum Pfeilesuchen jedes Mal mitzuschleppen ist auch keine Lösung.

Aus diesem Grund wurde der Bogenständer erfunden, der sich leicht aufbauen und transportieren lässt und deinem Bogen ein nettes Plätzchen zum Verweilen bietet.

In diesem Artikel sehen wir uns an, welche Arten von Bogenständern erhältlich sind und worauf du beim Kauf achten solltest. Zuletzt sehen wir uns an, wie du einen permanenten Ständer selbst bauen kannst.

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Bogenständer für Recurvebögen

Recurve-Schützen können auf einen einfachen Bogenständer zurückgreifen, der zur Standfestigkeit drei Beine ähnlich eines Kamerastativs hat.

In der Mitte der Standbeine befindet sich eine aufrecht stehende Stütze, an deren Spitze ein U-förmiges Plastik- oder Gummiteil angebracht ist. Der Recurvebogen wird mit seinem Mittelteil in dieses U gelegt. Dadurch schwebt er samt Sehne einige Zentimeter über dem Boden.

Da es bei einem solchen Bogenständer beinahe keine Alleinstellungsmerkmale gibt, kommt es auf folgende Eigenschaften an:

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    Sicherer Stand
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    Höhenverstellbarkeit
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    Geringes Gewicht
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    Niedriger Preis

Unser Favorit

Avalon Bogenständer

Avalon Bogenständer

Dem Recurve-Bogenständer von Avalon gelingt der Spagat eines guten Preis/Leistungs-Verhältnisses. Durch einen Magnetmechanismus müssen die Standbeine nicht mit dem Ständer verschraubt werden. Das macht ihn leicht zu handhaben und besonders leicht.


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Bogenständer für Compoundbögen

Die Notwendigkeit für einen Bogenständer scheint im Zusammenhang mit Compoundbögen noch größer, da nicht nur die Sehne und die Wurfarme nicht in Bodenkontakt kommen sollen, sondern auch die Cams.

Der Compoundbogen wird daher mit einem Ständer ausbalanciert, der an den Wurfarmen des Bogens befestigt wird. Du kannst dir die Compound-Ständer wie eine Klammer mit zwei Standbeinen vorstellen, die den unteren Wurfarm fixiert.

Die zwei Standbeine des Ständers sorgen allerdings noch nicht für Stabilität, weshalb der Bogen auf den an seiner Front angebrachten Stabilisator gelehnt wird – Da bekommt der Begriff Stabilisator eine ganz neue Bedeutung.

Achte darauf, dass der Stabilisator lang genug ist, um bis auf den Boden zu reichen. Kurze Jagdstabilisatoren unter 14 Zoll Länge sind dafür ungeeignet.

Unser Favorit

Avalon Bogenständer Compound

Avalon Compundbogen-Ständer

Dieser Dual-Pod-Ständer verbindet einen fairen Preis mit guter Leistung. Wie auch der Ständer für Recurves und Co stammt unser favorisiertes Modell für Compounds von Avalon.


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Bogenständer selber bauen

Die Kollegen von The Sticks Outfitter haben aus einfachem PVC-Rohren und Verbindungselementen einen Bogenständer selber gebaut. Bei dieser Gelegenheit haben sie auch gleich zwei Pfeilhalter in den Bogenständer integriert.

Bei dieser Selbstbauvariante handelt es sich natürlich nicht um ein mobiles Exemplar, dafür ist der Ständer viel zu groß. Eher geeignet für eine private Schießanlage mit echtem DIY-Flair, auf der du ohne den Bogen auf den Boden legen zu müssen deine Pfeile einsammeln gehen willst.

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