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Willst du Kunst verkaufen? Das musst du wissen!

Kunst kreieren und kreativ zu sein ist deine Leidenschaft? Du träumst davon, deine Meisterwerke zu verkaufen und deine Leidenschaft zu deinem Beruf zu machen? Oder hast du womöglich schon die ersten Werke verkaufst, fragst dich aber, wie du von diesen Einnahmen dein Leben gestalten sollst.

Die Frage, wie du deine Kunst verkaufen solltest, hängt mit so vielen verschiedenen Themen zusammen, die wir in diesem Ratgeber behandeln wollen:

In diesem Artikel gehen wir auf die Grundlagen des Marketings für Künstler ein, liefern dir Anhaltspunkte wie und wonach du deine Kunst bepreisen kannst und welche Absatzkanäle du nutzen kannst, um deine Leidenschaft in €€€ zu verwandeln.

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Das Künstler-Problem

Erst nach seinem Tod explodierten die Preise für Werke von van Gogh

Viele der extrem kreativen Menschen leben für die Kunst und wollen mit dem wirtschaftlichen Drumherum nichts am Hut haben. Die Geschichten von tragischen Künstlerleben, die in elendiger Armut endeten, reichen von Mozart bis van Gogh, ganz zu schweigen von den Zigtausenden, derer sich heutzutage kaum noch jemand erinnert.

Du kannst noch so genial und kreativ sein - Wenn dich niemand kennt und wenn du nicht weißt, wie du deine Kunst verkaufen sollst, wirst du mit ihr nichts verdienen.

Drum solltest du dich schon früh  in deiner künstlerischen Karriere mit folgenden drei Dingen auseinandersetzen:

  • Marketing für Künstler
  • Bepreisung deiner Kunst
  • Vertriebswege für deine Werke

Wenn du deine Kunst verkaufen willst, spielen alle drei Aspekte eine wichtige Rolle.

Im Bereich des Künstlermarketings findest du fünf Taktiken für mehr Aufmerksamkeit rund um deine Kunst

Anschließend sehen wir uns mehrere Vorgehensweisen an, wie du deine Werke gerade am Anfang bepreisen kannst, anstatt einen rein zufälligen Preis zu bestimmen.

Zuletzt erhältst du eine Übersicht zu 14 Vertriebswegen, über die du deine Kunst verkaufen kannst. Dieser Themenbereich umfasst außerdem einige Websites, auf denen du deine Werke online anbieten kannst.

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Marketing für Künstler

Künstler Marketing

Der technologische Fortschritt sorgt für Markttransparenz und einen offeneren Wettbewerb. Während es noch immer wichtig ist, welche Verbindungen und Kontakte du in deiner Branche hast, schaltet das Internet selbst peu à peu alle Vermittler aus. Das Internet ist in gewisser Weise der Mittelmann, der dich direkt mit deinen Kunden verbindet.

Damit du greif- und durchführbare Ideen bekommst, wie du dein Künstlermarketing selbst in die Hand nehmen kannst, sind hier 5 bewährte Tipps:

Social Media Profile 

Mittlerweile wirkt es schon repetitiv, wenn man Künstlern rät, ihre Profile in den sozialen Medien zu pflegen. Die Wahrheit ist allerdings, dass die Darstellung in den sozialen Netzwerken trotzdem von den meisten vernachlässigt wird.

Für den Anfang reicht es, wenn du eine Facebook-Fanpage zu dir als Künstler erstellst und ein Instagram-Profil eröffnest, auf denen du dich deiner Kunst widmest. Die Vor- und Nachteile und die Funktionen der einzelnen Plattformen sind mittlerweile so vielfältig, dass sie sich nur schwer voneinander differenzieren lassen.

Generell stimmt aber nach wie vor, dass du auf Facebook besser mit den Betrachtern interagieren und tiefergehende Dialoge führen kannst, wohingegen Instagram vor allem visuell enorm ansprechend ist und als Mobile-First App für die Nutzung auf dem Smartphone ausgelegt ist. Im Grunde genommen ist Instagram ein riesiges Fototagebuch einzelner Profile mit ausgereifter Chat-, Kommentar- und Like-Funktion.

Gerade für dich als Künstler ist Instagram die perfekte Plattform, um deine Kunst zu präsentieren. Die Wichtigkeit von Instagram ist mit mehr als 800 Millionen monatlich aktiven Nutzern kaum von der Hand zu weisen.

Auch in Deutschland steigt das Interesse an der App kontinuierlich, wie das relative Suchvolumen auf Google nach dem Begriff "Instagram"  verdeutlicht:


Eine eigene Website

Eine eigene Website ist das Online-Aushängeschild schlechthin. Du kannst deine Homepage als den Dreh- und Angelpunkt sehen, den du mit deinen Social Media-Profilen verknüpfen kannst und auf der du einen Blog starten kannst, um mithilfe von News-Artikeln deine Leserschaft auf dem Laufenden zu halten.

Aber keine Angst - für eine eigene Website musst du nicht unbedingt einen Webdesigner beauftragen. Normalerweise erfüllt ein Content Management System wie WordPress.org alle Anforderungen, die man an eine Website stellen kann. Mithilfe von WordPress und eines passenden WordPress-Themes, das deiner Seite einen bestimmten Look verpasst, kannst du eine Künstler-Website binnen weniger Tage aufsetzen. Eine passende Anleitung findest du beispielsweise hier.

Eine Website bietet potentiellen Kunden eine repräsentative Anlaufstelle, um sich bezüglich deiner Werke oder deiner Techniken zu erkundigen oder dich per Mail zu kontaktieren.

Hier sind 7 Fehler, die du vermeiden solltest, wenn du einen professionellen Eindruck beim Betrachter hinterlassen willst:


Persönlichkeit zeigen

Abseits von deiner eigentlichen Kunst solltest du dich um die Leute kümmern, die Interesse an deiner Kunst zeigen. Interesse an deiner Kunst ist gut, aber ohne dich tatsächlich zu kennen, werden die Wenigsten deine Werke kaufen. Vor allem in höherpreisigen Marktsegmenten spielt die Persönlichkeit des Künstlers und die in der Kunst steckenden Motive und Emotionen eine besondere Rolle.

Nicht nur bei einer Vernissage hast du die Möglichkeit mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Auch Online kannst du deine Persönlichkeit preisgeben, indem du Fragen zu Werken, Materialien und Techniken beantwortest oder ein sogenanntes Artist Statement zu dir oder deinen Projekten verfasst.

Online zu sein und Marketing für die eigene zu Kunst zu betreiben, hat sicher Vor- und Nachteile gegenüber dem direkten persönlichen Kontakt.

Während es online tendenziell leichter ist mit einer großen Menschenmenge gleichzeitig zu interagieren, findet der Austausch im direkten Gegenüber generell mit einer höheren Intensität und mehr Tiefgang statt.

Daher solltest du den folgenden Punkt nicht vernachlässigen.


Die Ursprünge nicht vergessen

Deine Persönlichkeit offenbart sich nirgendwo so direkt, wie  in einem Gespräch mit Interessenten deiner Kunst. Mimik, Gestik und Emotionen kommen im direkten Gegenüber zum Ausdruck und wirken auf den Gesprächspartner. Pflege daher den den persönlichen Kontakt und die direkte Kommunikation zu Galeristen, Kunden und Interessenten.

Nach wie vor werden viele Werke nicht über das Internet verkauft. Der persönliche Kontakt und das Inspizieren des Werks auf seine Verarbeitung und Wirkung vor Ort sind nach wie vor entscheidend für viele Kunden.


Auf dem Laufenden Bleiben

Mit so vielen Veränderungen in den letzten Jahren fällt es Künstlern oft schwierig auf dem Laufenden bezüglich ihrer Selbstvermarktung zu bleiben. Gerade dann, wenn du darin nicht deine Hauptaufgabe siehst, wirst du bereits nach wenigen Jahren erneut merken, dass du neue Möglichkeiten nicht frühzeitig wahrgenommen hast.

Wenn du in der Vermarktung deiner Kunst einen integralen Bestandteil deines wirtschaftlichen Erfolgs siehst, wird es dir wesentlich einfacher fallen, dich mit den neuen Trends auseinanderzusetzen.

Technologische Innovation sollte nicht das Feindbild des Künstlers sein, sondern dir neue Möglichkeiten bieten, die Kommunikation in persona zu ergänzen.

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Bepreisung deiner Kunstwerke

Bepreisung

Du willst von deiner Kunst leben können oder zumindest fair für sie bezahlt werden. Und da sind wir bei einem gewöhnlichen Problem vieler Künstler angekommen, die noch keine Erfahrung im Verkauf ihrer Werke haben. Die Wahrscheinlichkeit den Wert des Bildes zu hoch oder zu niedrig zu bestimmen, ist bei den ersten Verkäufen sehr hoch. Je mehr deiner Werke du verkaufst, desto routinierter wirst du und desto mehr Anhaltspunkte erhältst du, um den Preis festzulegen.

Für den Anfang kannst du mehrere Herangehensweisen ausprobieren, um den Wert deiner Kunst zu schätzen. Wenn du Kunst verkaufen willst, sollte der Käufer ebenso glücklich wie du mit der Transaktion sein.

Hier ist der einfachste Weg:


Stundenkosten + Ausgabenumlage

Für den Einstieg ist es durchaus sinnvoll, deinen gedachten Stundensatz mit der für das Werk aufgebrachten Zeit zu multiplizieren und deine Aufwendungen auf den Käufer umzulegen.

Das legt drei Voraussetzungen zugrunde:

  • check
    Du musst deinen Stundensatz festlegen. Wie viel ist dir eine Stunde deines Lebens in Geldeinheiten wert?
  • check
    Du solltest eine Vorstellung haben, wie viel Zeit du an einem bestimmten Werk verbracht hast. Es muss nicht auf die Minute genau sein aber einer groben, fairen Schätzung bedarf es dennoch.
  • check
    Du kennst die Ausgaben, die du für dein Kunstwerk aufgebracht hast. Je genauer du Materialkosten, Marketingausgaben und sonstige Ausgaben auf den Käufer umlegen kannst, desto fairer wird das Geschäft.

Beispiel: Bepreisung über Stundensatz

Formel: Preisvorstellung in € = (Stundensatz × Anzahl Stunden) + Ausgaben

Nehmen wir an, du legst zum Einstieg deinen gedachten Stundensatz bei 20€  fest, hast 10 Stunden für die Fertigstellung eines Acrylbildes gebraucht und 20€ aus deiner eigenen Tasche für einen bespannten Keilrahmen, Farben und Co gezahlt.

In diesem Fall wäre eine Bepreisung von 220€ (20€/Std multipliziert mit 10 Std plus 20€) ein guter Ausgangswert.


Größe

Auch über die Größe, die Masse oder den Umfang kann Kunst bepreist werden.

Dieser Ansatz der Preisbestimmung unterscheidet sich von der Kalkulation über den Stundensatz insofern, dass hierbei eine starke Korrelation zwischen Größe und Wert des Werkes angenommen wird. 

  • Je größer das Werk, desto wertvoller scheint es zu sein.

In der Malerei wird beispielsweise die Fläche des Malgrundes als Basiseinheit festgelegt. Am einfachsten ist die Addition von Länge und Breite des Malgrundes. Diese Summe wird anschließend mit einem für dich spezifischen Faktor multipliziert.

Zu Beginn einer Karriere kann dieser Faktor am unteren Ende mit 5, am oberen Ende mit 10 festgesetzt werden. Erfahrene Künstler mit entsprechender Reputation wählen einen Multiplikator, der diese Spanne um ein Vielfaches übersteigt.

Beispiel: Bepreisung und Erlöse über die Größe

Formel: Preisvorstellung in € = (Länge + Breite in cm) × Künstlerfaktor

Dein Gemälde ist 50 cm breit und 100 cm lang. Du wählst einen Faktor von 7 für die Bepreisung deines Werks. Das ergibt einen Preis von 1.050€ brutto. 

Ein gutes Tool, das du für diese Kalkulation nutzen kannst, ist Blitzrechner.de.


Sonstige Überlegungen

Nicht nur Erfahrung, Reputation und Aufwand können deine Preisvorstellung beeinflussen. Auch die Art des Verkaufs (Vermittlung durch eine Galerie) oder die Beschaffenheit des Kunstwerks solltest du bei der Preisfindung berücksichtigen.

Verkauf über eine Galerie

Wenn du den Verkauf deiner Kunst über eine Galerie planst, solltest du die Vermittlungsgebühren berücksichtigen. Eine hälftige Teilung des Verkaufspreises ist hierbei an der Tagesordnung.

Wenn du sowohl Online als auch über eine Galerie verkaufst, solltest du den Preis trotzdem einheitlich festlegen. Ein Kunde der Galerie sowie die Galerie selbst sind möglicherweise nicht erfreut, wenn sie erfahren, dass die Preise im Direktverkauf ähnlicher Kunstwerke bedeutend niedriger gesteckt werden.

Welches Medium

Je nachdem, welches Medium du verwendest, sollten sich auch die Preise unterscheiden. Beispielsweise sind Gemälde und Skulpturen (normalerweise) bedeutend teurer als Fotografien oder Drucke, da sie in mehreren Ausgaben erscheinen können.

Zur Kalkulation des Preises eines Abzuges kannst du auch hier deinen Stundensatz und die Materialkosten zu Rat ziehen. Hat dich die Herstellung einer Druckplatte 15 Stunden Zeit und einen nicht unerheblichen Materialaufwand gekostet, kannst du die Kosten auf die Anzahl der veröffentlichten Ausgaben umlegen. So erhältst du einen "Pro Stück Preis", der für beide Parteien fair ist.

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Kunst verkaufen: Die Absatzkanäle

Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten, um Kunst zu verkaufen. Vor allem online gibt es einige Marktplätze und Plattformen, die du dir ansehen solltest.

Beginnen wir allerdings mit dem traditionelleren Weg:

Der persönliche Verkauf

  • 1
    Verkauf über eine Galerie. In jeder Stadt gibt es diese Zentren der Kunst, die eine ganze Reihe an Kunstwerken vor Ort ausstellen und den Menschen zugänglich machen. Ein guter und regelmäßiger Kontakt zu einer Galerie in deiner Nähe hilft dir möglicherweise, vorteilhafte Konditionen zu verhandeln.
  • 2
    Auch Auktionen sind noch immer ein bewährtes Mittel, um Kunst zu versteigern. Da du wahrscheinlich nicht deine eigenen Werke dort verkaufen wirst, sondern die anderer Künstler, orientiert sich der zu erwartende Verkaufspreis an deren Marktwerten.
  • 3
    Direkter Verkauf an den Kunden. Wenn du schon länger als Künstler tätig bist und dir eine Stammkundschaft aufgebaut hast, kannst du diese Liebhaber deiner Kunst über die Fertigstellung neuer Werke informieren. Ein Anruf oder die persönliche Kontaktpflege hält deine Kunst relevant.
  • 4
    Regionale Kunstmärkte sind vor allem für handwerkliche Kunst ein geeigneter Ort, um verkauft zu werden. Aus Mittelaltermärkten oder Kunsthandwerksmärkten wird dazu passende Kunst gerne betrachtet und gekauft.

Kunst online verkaufen

Wie bereits thematisiert, kann das Internet die Funktion des Vermittlers zwischen dir und deinen Kunden übernehmen. Um Kunst online zu verkaufen, stehen dir allerhand Vertriebskanäle zu Verfügung.

Hier sind einige wichtige:

  • 1
    Auch über die Sozialen Netzwerke kannst du deine Kunst zum Verkauf listen. Auf Facebook findest du einige Marktplätze und Gruppen, die ausschließlich für den Verkauf von Kunstwerken existieren.
  • 2
    Deine Künstler-Website kann auch als Verkaufsplattform verwendet werden. Du kannst einen Katalog mit deinen Werken anbieten und ein Kontaktformular einrichten.
  • 3
    Etsy.com ist eine riesige Plattform für alles Kreative. Die Plattform verbindet dich mit Besuchern aus der ganzen Welt und bietet dir in der Kategorie "Kunst & Sammlerstücke" garantiert ein passendes Plätzchen, um deine Kunst anzubieten.
  • 4
    DaWanda ist ebenfalls eine bekannte Plattform zum Verkauf selbstgemachter Waren und Kunst. DaWanda ist so etwas wie der deutsche Gegenspieler von Etsy.
  • 5
    Etwas professioneller geht es dagegen bei Artsy.net zu. Die riesige Online-Gallerie bietet Millionen von Kunstliebhabern die Möglichkeit, vor allem hochwertige Kunstobjekte zu kaufen und verkaufen.
  • 6
    Das Online-Schwergewicht Ebay darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Viele Kunstwerke werden darüber verkauft aber nicht jede Sparte funktioniert perfekt. Wenn du lokal verkaufen willst, bietet dir Ebay Kleinanzeigen das richtige Werkzeug, um viele Menschen in deiner Nähe zu erreichen.
  • 7
    Auch über Amazon kannst du deine Kunst verkaufen. Wie auf ebay solltest du darauf achten, welche Art der Kunst du hier listen willst. Sehr gut funktionieren Prints kreativer Werke auf Leinwand. Für Originale ist Amazon definitiv die falsche Adresse.
  • 8
    Falls du Designs verkaufen willst, solltest du darüber nachdenken, es auf Produkte drucken zu lassen. Spreadshirt bietet dir die Möglichkeit, genau das zu tun und die Produkte anschließend zu verkaufen.
  • 9
    Auf Ezebee.com findest du eine große Auswahl kreativer Artikel, die in Pinterest-ähnlicher Kachelansicht präsentiert werden. Auf der Seite werden auch Gemälde und Prints verkauft.
  • 10
    vondir.de bietet Bastlern und Selbstmachern die Möglichkeit hier ihre Sachen zu verkaufen. Die deutsche Plattform ähnelt im Warenangebot und im Aufbau Etsy und Dawanda.

Tipps zum Online Verkauf

Wenn du Kunst online verkaufen willst, solltest du auf eine Sache besonderen Wert legen:

Die Qualität und die Form der Darstellung. 

Damit sich Kunden ein klares Bild von deinen Werken verschaffen können, bedarf es einer hochauflösenden und farbechten Abbildung. Falls du keine professionelle Fotoausrüstung zur Hand hast, kannst du durchaus auch mit einer Low-Budget-Variante Erfolg haben.

Hier siehst du ein Video, wie eine Künstlerin mit ihrem Smartphone knackige Aufnahmen eines ihrer Ölgemäldes macht:

Wenn du selbst gefertigten Schmuck oder andere Handarbeiten verkaufen willst, kannst du über die Dekoration des Bildausschnitts außerdem die Emotionen des Betrachters ansprechen und lenken.

Wie genau das funktioniert, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Einen ausführliche Übersicht über den emotionalen Bildgehalt liefert der Fotograf Andreas Hurni.

Fazit

Wir hoffen, dir haben die Tipps zur Vermarktung und zum Verkauf von Kunstwerken gefallen und du kannst das ein oder andere in deine Strategie aufnehmen.

Wenn du anderen Künstlerinnen und Künstlern bei diesem wichtigen Thema helfen willst, freuen wir uns, wenn du den Artikel mit ihnen teilst oder deine eigenen Gedanken in den Kommentaren hinterlässt.

  • Verena sagt:

    Hallihallo,
    danke für den klasse Ratgeber. Das war genau das, was ich gesucht habe. Ich beginne nämlich jetzt auch damit, meine Kunst online zu verkaufen. Schließlich bin ich Student und muss regelmäßig zeichnen, malen und Objekte formen. Warum sollte ich das nicht nutzen und versuchen daraus bisschen Geld zu machen? Ich meine, als Student hat man sowieso nicht das meiste Geld. Ich habe noch eine Frage zu den Absatzkanälen. Folgende Seite habe ich per Google gefunden https://jakira.de/information/kunst-online-verkaufen und wollte dich fragen, ob du den Anbieter kennst und ob man dort auch gut seine Kunst verkaufen kann?
    LG
    Verena

    • Lenny sagt:

      Hi!
      Schön, dass der Ratgeber dir hilft.

      Von der genannten Seite habe ich und auch die Künstler in meinem Umfeld bislang nichts gehört. Bei solchen Plattformen kommt es immer darauf an, welche Reichweite sie haben und wie viele Leute dort nach Kunst suchen, damit deine Werke auch gefunden und gekauft werden. Daher würde ich bei den etablierten Verkaufswegen bleiben. Sprich Etsy, Dawanda, Facebook-Profil, Facebook-Gruppen und natürlich lokale Veranstaltungen.

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