Die Ölmalerei von A bis Z

Wolltest du schon immer mal mit Ölfarben malen?

Klasse! Hier du bist richtig, um die ersten Gehversuche in der Ölmalerei zu wagen. Wir zeigen dir, wie du die Königsdisziplin der Malerei bändigst. Die Feinheiten der Ölmalerei zu verstehen, bedarf viel Übung und Verständnis für die Eigenschaften der Farbe. Den Grundstein dafür kannst du schon heute legen.

Dazu sehen wir uns folgende Themen genauer an:

  • Die richtige Ausrüstung für dein erstes Ölgemälde
  • Die Eigenschaften und die Besonderheiten der Ölfarbe
  • Eine Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise, wie du deinen Malgrund startklar machst und wie du mit den fettigen Ölfarben umgehen solltest
  • Eine genaue Anleitung zu einem Klassiker der Kunstgeschichte, um den Farbauftrag und die Farbwirkung der Ölfarbe selbst zu erleben

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Benötigte Materialien

Ölmalerei ist nicht nur eine der höchst angesehenen Maldisziplinen, sie ist aufgrund ihrer hochwertigen Farben auch eine der teureren. Dennoch sollte dich die Anschaffung der Grundausstattung nicht entmutigen. Es ist eine längerfristige Investition. Für den Beginn reichen:

  • Ölfarbtuben mit den Grundfarben: Blau, Rot, Gelb, Weiß, (Schwarz)
  • Eine Farbpalette auf Holz oder Plastik
  • eine vorgrundierte Leinwand als Malträger
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    Pinsel mehrerer Größen
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    eine Terpentinlösung zum Verdünnen der Farben
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    spezielles Öl zum Andicken der Farben
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    Eine Staffelei

Alternativ zur Staffelei kannst du auch flach auf dem Tisch mit PVC- Unterlage/ Wachstuch malen. Statt einer Palette kannst du genauso gut eine Glasscheibe zum Mischen der Farben verwenden.

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Besonderheiten der Ölfarbe

Künstler, wie Tizian, Caravaggio oder Van Gogh sind heute für ihre Ölmalereien weltbekannt.

Die ersten Malversuche mit Ölfarben gab es bereits im 14. Jahrhundert in den Niederlanden. Den Brüdern Van Eyck wird nachgesagt die Erfinder der Ölmalerei zu sein, weil sie als eine der ersten Künstlerwerkstätten mit dieser neuen Malweise experimentiert haben.

Nachdem die Vorteile der Ölfarben auch in Italien bekannt geworden sind, begann der Aufstieg der Ölmalerei in der Kunstwelt. Das Hinzufügen von Ölen und Harzen hat den künstlerischen Schaffensprozess grundlegend verändert, da es ganz besondere Eigenschaften im Vergleich zu anderen Farben betont.

Folgende Eigenschaften zeichnen Ölfarben typischerweise aus:

Hohe Farbintensität und Lichtechtheit

Sie leuchten durch den hohen Fettgehalt intensiver und brillanter als andere Farben.

Hohe Deckkraft

Unverdünnt kannst du sogar mit Weiß über Schwarz malen und für kraftvolle Farb- und Helldunkel- Kontraste sorgen.

Feine Farbabstufungen

Durch gekonntes Mischen der Farben kannst du sehr feine Farbabstufungen erzeugen und somit für sanfte Übergänge und ein natürlicheres Erscheinungsbild sorgen, besonders bei Porträtdarstellungen.

Variabler Farbauftrag

Durch das Verdünnen und Andicken der Farben, kann die Konsistenz und der Farbauftrag variiert werden, so dass ein pastoser gleichermaßen wie ein lasierender Auftrag möglich sind.

Lange Trocknungszeit

Weil sie nicht auf Wasser basieren, brauchen sie länger zum Trocknen. Dadurch hast du mehr Zeit zum Malen und kannst sogar Farbe abtragen, um Bildpartien neuzugestalten oder auszubessern.

Langlebigkeit

Die enthaltenen Öle und Harze (Öl- Lack) können dein Bild zwar mit der Zeit leicht vergilben lassen, jedoch wird die Farbe und ihre Intensität für Jahrhunderte konserviert.

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Ölmalerei lernen

Die wichtigsten Maltechniken und Anwendungstipps

Die Beschäftigung mit Ölmalerei ist sehr komplex, das fängt schon bei den Malutensilien an. Auch hier gilt die Devise: „Übung macht den Meister“. Um die Ölmalerei zu lernen und besser in ihr zu werden, musst du zunächst einmal beginnen.

Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen die Grundlagen zu erlernen. Du lernst die wichtigsten Maltechniken kennen und kannst anschließend mit ihnen experimentieren.

In diesem Teil sehen wir uns gemeinsam folgende Themen an:

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    Grundierung des Malgrunds
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    Umgang mit der Farbe: So mischst, verdünnst oder verdickst du Ölfarben
  • check
    Variationen des Farbauftrags

Vorbereitung des Malgrunds

Früher verwendeten Künstler gerne Holztafeln als Untergrund. Da Holz arbeitet, ist es oft zu Rissen in den Farbschichten, dem sog. „Krakeliere- Effekt“ gekommen, den du oft in älteren Werken sehen kannst. Langlebiger und leichter zu handhaben ist eine auf einen Keilrahmen gespannte Leinwand aus Baumwolle, Leinen oder Jute.

Grundierung der Leinwand

Damit deine Ölfarben nicht zu stark vom Untergrund aufgesogen werden, ist eine Grundierung sehr wichtig.

Das Weiß der Grundiermischung verstärkt die Leuchtkraft der Farben und konserviert sie. Zusätzlich sorgt die Verstärkung des Untergrundes dafür, dass die einzelnen Farbschichten nicht so leicht brechen.

Im Handel gibt es bereits vorgrundierte Leinwände in guter Qualität - zu erschwinglichen Preisen, so dass eine Vorbehandlung nicht mehr notwendig ist. Achte auf eine entsprechende Beschichtung, bzw. auf die Beschriftung der Verpackung.

Für ein Sonderformat kannst du deine Malunterlage auch selbst herstellen. Spanne ein grobgewebtes Stofftuch (Leinwand) über einen hölzernen Keilrahmen und tackere es an der Rückseite fest. Anschließend trägst du eine Leim-Kreidemischung auf.

Vorleimen

Löse 70g Tischlerleim in einem Liter Wasser. Füge 300ml Wasser hinzu und erhitze die Leimlösung auf 70 Grad. Trage sie nun mit einem breiten Grundierpinsel auf deine Leinwand. Vorsticht: Bei zu viel Leim zieht sich die Schicht zu sehr zusammen und erzeugt Brüche. Raue die Oberfläche nach dem Trocknen mit einer Drahtbürste an.

Kreidegrundierung

Löse erneut Tischlerleim in Wasser (70g/l) und füge weißes Farbpigmentpulver, wie Titan-, oder Zinkweiß hinzufügen. Alternativ eignet sich auch zerstoßene Kreide gut, muss aber einen Tag zuvor in Wasser eingeweicht werden, weil sie den Untergrund saugfähiger macht und so deine Farben matter werden könnten.

Im Fachhandel findest du auch bereits fertige Kreidegründe - sogenanntes Gesso - die du auf den vorgeleimten Untergrund aufträgst.

Ein farbiger Untergrund erleichtert dir den Start

Wenn dein Maluntergrund fertig grundiert ist, wähle eine gedämpfte Hintergrundfarbe für dein Bild. Ist bereits Farbe auf der Leinwand, wird es dir leichter fallen mit der Malerei zu beginnen. Außerdem vermeidest du mit einer farbigen Untermalung kahle, weiße Zwischenstellen.

Wenn du die Mischung für deine Grundierung selbst machen willst, kannst du den Untergrund durch einen höheren Kreidegehalt saugfähiger machen. Trägst du nun eine lasierende Untermalung auf, sickert diese in den Untergrund und wird zur letzten Schicht der Grundierung. Durch das Verdünnen und Andicken der Farben kann die Konsistenz und der Farbauftrag variiert werden, so dass ein pastoser gleichermaßen wie ein lasierender Auftrag möglich sind.

Der Umgang mit den Ölfarben

Das wichtigste Utensil sind die Ölfarben selbst. Früher müssten Künstler ihre Farben noch selbst aus Ölen und Pigmenten anmischen. Heute kannst du sie im Fachhandel in pastöser Konsistenz kaufen und beliebig wider verdünnen.

Die Anwendung von Ölfarben ist vielfältig, weshab du beim Malen einige Regeln beachten solltest.

Fett auf Mager

Fett auf mager bedeutet, dass du mit dünnflüssigerer Farbe beginnst und Schicht für Schicht fettere, ölhaltigere Farbmischungen aufträgst.

Bei der Ölmalerei ist es wichtig, mit dünnflüssiger Farbe zu beginnen. Füge deiner pastösen Farbe aus der Tube ein Verdünnungsmittel, wie Terpentin, Testbenzin oder Balsam Terpentinöl hinzu. Dadurch verringert sich der Öl-Gehalt und sie wird schlanker und durchscheinender. Jetzt kannst du sie leicht mit einem Pinsel vermalen und ineinanderfließen lassen. Mit dieser Technik kannst du sogar eine hauchdünne, halbtransparente Glasur erzeugen, die die Farben darunter schimmern lässt.

Mische deine flüssige Farbe für die nächste Malschicht mit fetthaltigerer Farbe. Durch die Zugabe von synthetischem Öl wird der Pigmentstaub der Farbe gebunden und zu einer zähflüssigen und deckenden Paste gemischt. Diese lässt sich spielend leicht auf der Leinwand bearbeiten und pastos auftragen. Früher verwendeten Künstler natürliche Öle, wie Sonnenblumen- oder Mohnöl zum Andicken der Farbe.

Die oben aufliegende Schicht sollte dickflüssiger sein, als die darunterliegende, damit die Farbschichten beim Trocknen nicht reißen. Beim Aushärten oxidiert die Farbe an der Luft, dehnt sich erst aus und zieht sich wieder zusammen. Diese Spannungen können zu Sprüngen führen, wenn die Trocknungszeit nicht beachtet wird. Einige Farben, wie „Preußisch Blau“ sind schon nach wenigen Stunden wischfest, während „Titanweiß“, noch nach Tagen bearbeitet werden kann. Kennst du die Trocknungszeiten, hast du mehr Spielraum in der Bearbeitung und kannst deine Arbeitspausen daran ausrichten.

Tipp 1: Lösungsmittel

Ausreichend lüften und niemals in Schlafräumen malen. Bei Kontakt der Haut oder Kleidung, gründlich mit Seife auswaschen. Wähle aus gesundheitlichen Gründen kein Lösungsmittel aus dem Baumarkt, nimm besser ein Fachprodukt.

Tipp 2: Farbbeschriftungen

Markierungen auf den Farben geben dir Hinweise auf die Leuchtkraft (Sterne) und die Deckkraft (Quadrate) der Farbe: 1 Stern/Quadrat = gering, 5 Sterne/Quadrate = hoch.

Tipp 3: Sikkative

Manche Produkte enthalten sog. „Sikkative“, die die Farbe schneller trocknen lassen. Vorsicht: Wenn die darunterliegende Farbe langsamer trocknet, könnte es zu Rissbildungen kommen.

Einfluss des Farbauftrags auf die Trocknungszeit von Ölfarbe

Ein dicker Farbauftrag trocknet wesentlich langsamer, als ein dünnerer. Daher solltest du die ersten Farbschichten nur sehr dünn auftragen, damit sich das Terpentin darin zügig verflüchtigt und die Farbe schnell trocknet.

Trocknungszeit von Ölfarben
  • Flüssig gemalt: 1- 2 Tage
  • Flächig gemalt: 4- 6 Tage 
  • Pastos gemalt: Mindestens 8- 12 Tage, oft mehrere Monate

Male mit einer reduzierten Farbauswahl 

Kaufst du Ölfarben im Set, ist darin oft eine Vielzahl an Farbtönen enthalten. Als Anfänger in der Ölmalerei solltest du deine Farbpalette jedoch auf wenige Grundfarben reduzieren.

Warum? 

Du kannst dich besser auf dein Bild konzentrieren und sorgst für ein harmonischeres Farbzusammenspiel. Theoretisch kannst du aus den Grundfarben jede Farbe mischen, die du benötigst.

Wie du deine Malpalette zusammenstellst, hängt auch stark davon ab, was für ein Bild du malen möchtest und welche Farben du benötigst.

Sei vorsichtig beim Mischen der Farbtöne

Versuche feine Farbabstufungen zu erzeugen. Damit kannst du Objekte in deinem Bild perspektivisch verrücken: Dunkle Töne rücken z.B. in den Hintergrund, wenn du die Kanten verwischst und helle Nuancen treten in den Vordergrund.

Wenn du deiner weißen Farbe nach und nach, je Malschicht z.B. Rot-, Gelb- und Blautöne hinzugibst, kannst du damit das Inkarnat von Haut imitieren, das der Wirklichkeit sehr nahekommt. Auch wenn es zeitaufwendig und mühselig erscheint, es ist den Aufwand wert.

Mischst du zu grob, wirkt dein Bild eindimensional und eher abstrakt.

Die wichtigsten Grundfarben 
  • Gelb (Kadmiumgelb und lichter Ocker)
  • Rot (Zinoberrot)
  • Blau (Cyanblau)
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    Weiß (Titan White)
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    Schwarz oder dunkel Blau
Standartanordnung der Malpalette

Primärfarben in kreisförmiger Anordnung, mit dazwischenliegenden Sekundärfarben.

Innen zum Aufhellen der Töne: Weiß

Außen am Rand kannst du dunklere Farbnuancen mischen: Schwarz- Braun- Grau, etc.

Wenn du mehr Platz zur Verfügung hast, beispielsweise auf einer großen Acrylglasplatte, kannst du die Farben einfacher verteilen.

In diesem Video siehst du, wie der Künstler ähnliche Farbtöne nebeneinander anmischt, nachdem er sie mit Weiß oder einem dunkelgrauen Umbra getönt hat:

Variationen des Farbauftrags und des Malstils

Vom großen Borsten bis zum winzigen Feinhaarpinsel

Benutze zum schnellen Abdecken der großen Bildpartien einen großen und langen Borstenpinsel. Er eignet sich hervorragend für einen gestenreichen und schnellen Farbauftrag. Außerdem verbesserst du damit deinen Malstil, da du deine Striche bestimmter und effizienter setzen musst. Male solange damit, bis du für feinere Bildpartien und Details einen kleineren benötigst. 

Jetzt kannst du zum Haarpinsel mit fein zulaufender Spitze greifen. Es gibt Pinsel in den Stärken: fein (3-6), mittel (7-10) und breit (12-18). Mit welchem du am besten zu Recht kommst, musst du selbst herausfinden.

Grundsätzlich brauchst du 4 bis 6 Pinsel, einen für jede Farbe, damit du während des Malens nicht andauernd deinen Pinsel aufwendig mit Lösungsmittel saubermachen musst.

Hinterlasse eindrucksvolle Effekte mit dem Malspachtel

Malspachtel oder Malmesser gibt es in verschiedenen Formen und Größen. Sie eignen sich nicht nur zum Mischen der Farben, sondern sind auch ideal für besondere Effekte:  

Impasto- Stil

Mit dem Malspachtel kannst du die Ölfarbe in kurzen Strichen unverdünnt auf die Leinwand auftragen und erhältst im wahrsten Sinne eine eindrucksvolle Oberflächenstruktur, weil die Kanten der einzelnen Farbstriche durch den hohen Öl-Gehalt im Licht zu schimmern.

Wende diesen pastosen Farbauftrag aber nur mit Bedacht an oder kombiniere die Spachtelklekse mit weichen Pinselstrichen. Durch den Einsatz beider Maltechniken gewinnt dein Bild automatisch an Dynamik und wirkt dennoch nicht wüst, sondern ausgewogen und harmonisch.

Abkratzen von Farbe (scraping):

Ein schöner Kontrast entsteht, wenn du eine helle Farbschicht mit einem dunkleren Ton übermalt hast und die Farbmesser dazu nutzt, die Farbe an der Oberfläche wieder abzukratzen.  

Durch das Entfernen von noch nicht getrockneten Farbschichten kannst du neue Texturen hinzufügen, Details einfügen und korrigieren.

Textur-Kontraste: 

Experimentiere ruhig mit der Textur der Farbstriche - sie sind ebenso reizvoll wie Farb-, oder Hell- Dunkel- Kontraste. Mit der Kante des Spachtels kannst du scharfe Linien auf der Leinwand ziehen oder dicke Farbmengen, an einer bestimmten Stelle blockieren.

Setzt du pastose Farbschichten übereinander, erhältst du eine rustikale Struktur. Zum Verfeinern und Glätten eines Farbbereiches kannst du die Breitseite des Malspachtels verwenden.

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Ölmalerei: Anleitung für Anfänger

Verstehe die Ölmalerei von Vincent van Gogh

Ölmalerei lernen van Gogh

Bis du deinen eigenen Stil findest, kann es einige Zeit dauern. Wichtig ist nur, dich nicht in Details festzubeißen. Auch Rubens oder Caravaggio haben für ihr Können Jahrzehnte gebraucht.

Orientiere dich als Einsteiger lieber an Impressionisten, wie Cezanne, Monet oder Van Gogh. Ihre Malweise ist viel losgelöster von klassischen Malweisen, als die der alten Meister. Du gelangst viel schneller zu schönen Ergebnissen und gewinnst ein Gefühl für die Farben und das Material.

Nimm dir die „Zwölf Sonnenblumen  in einer Vase“ von Van Gogh (1888) zum Vorbild und versuche das Bild nachzumalen:

  • 1
    Lege die Hauptformen deines Bildaufbaus fest: Oval (Blumenvase), einzelne Striche und Kreise (Blumen)
  • 2
    Bedecke die Leinwand mit einem hellen, dünnen Untergrund, wie Blau und Gelb 
  • 3
    Übertrage deine Vorskizze und male die großen Bildpartien mit hellen, verdünnten Ölfarben aus
  • 4
    Male dick auf dünn: Steigere die Konsistenz und den Farbauftrag mit jeder Malschicht und mache Arbeitspausen. Wichtig, damit beim Trocknen keine Risse entstehen.
  • 5
    Achte auf Farbabstufungen und mische vorsichtig, so wirkt dein Bild natürlicher.
  • 6
     Kombiniere einen pastosen Farbauftrag (Malspachtel) mit feinen Pinselstrichen. Auch wenn dein Bild aus der Nähe nicht definiert erscheint- aus der Ferne gesehen, werden die Striche zu  einem harmonischen Bild zusammenfließen.
  • 7
    Spiele mit der Textur und setze Farbstriche nicht symmetrisch nebeneinander, sondern der Form deines Objektes folgend, wie z.B. bei Van Goghs Blumenvase. Er betont die bauchige Form mit gebogenen Strichen in abgestuften Farbnuancen und simuliert durch helle Akzente Lichtspiegelungen.
  • 8
    Die haarige Struktur der Blütenherzen kannst du durch die Untermalung der runden Innenflächen mit einem dunklen Braun-, Grünton bewirken. Tupfe anschließend mit einem Borstenpinsel eine dickflüssigere Schicht, hellere Farbe darüber, so dass die dunkle Farbe durchschimmert.
  • 9
    Nimm für die feineren Bildpartien (Blütenblätter) einen feineren Haarpinsel oder die seitliche Kante des Spachtels, um klare Linien zu ziehen.
  • 10
    Signiere dein Bild mit deinem Namen. Gratuliere - Jetzt hast du es geschafft: Dein erstes Ölgemälde ist fertig
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