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Die Schnorchelweste - Modelle, Funktion und Verwendung

Die Schnorchelweste kann angelegt werden, um beim Schnorcheln mehr Sicherheit zu haben. Du kannst sie im Notfall aufblasen, damit sie dich an der Wasseroberfläche hält. Wenn du sie nur ein wenig mit Luft füllst, kannst du dir etwas Auftrieb verleihen, um während des Schnorchelns nicht so viele Kicks mit den Beinen machen zu müssen.

In diesem Ratgeber erfährst du unter anderem, welche Westen empfehlenswert sind, woran du sie erkennst und wie sie sich unterscheiden.

Schnorchelwesten im Vergleich

Modell

Fazit


Seac

Sub Weste

Seac Sub

Eine zuverlässige, kleine Weste mit offenem Rücken. Seac ist ein weltweit bekannter Hersteller von Tauch- und Schnorchelausrüstung.

Omouboi

Schnorchelweste

Omouboi Schnorchelweste

Die Weste von Omouboi besitzt einen mit Netzstoff geschlossenen Rücken, weshalb sie recht eng anliegt. Ziemlich preiswert.

Tusa

Schnorchelweste

Tusa Schnorchelweste

Tusa ist einer der weltweit führenden Hersteller für Schwimm-, Tauch- und Schnorchelausrüstung. Die Weste ist klein und ähnelt dem Modell von Seac. Im Vergleich recht teuer.

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Wie findet man eine gute Schnorchelweste

Wie eingangs erwähnt, gibt es kleine aber feine Unterschiede zwischen einer Rettungsweste und einer Schnorchelweste. Die Rettungsweste erfüllt in erster Linie den Zweck, dich über Wasser zu halten, damit du frei atmen kannst.

Die Schnorchelweste hingegen verbessert dein Schnorchelerlebnis. Etwas Auftrieb kann dafür sorgen, dass du weniger Kraft brauchst, dich an der Wasseroberfläche zu halten. Gleichzeitig wird auch dein Gleichgewicht verbessert – du liegst regelrecht im Wasser.

Wesentlicher Unterschied zwischen einer Rettungsweste und einer Schnorchelweste ist der, dass die Rettungsweste einen permanenten Auftrieb besitzt und die Schnorchelweste variabel eingestellt werden kann. Das liegt am Material der Westen: Die Rettungsweste besitzt 

Abhängig davon, wonach du suchst, gibt es verschiedene Arten von Schnorchelwesten, die für dich zu empfehlen sind.

Wie unterscheiden sich Schnorchelwesten

Schnorchelausrüstung

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Lätzchen

Diese Art der Schnorchelwesten erinnern von ihrer Form her an Lätzchen. Sie werden um den Hals getragen und bedecken einen ansonsten lediglich den Schulter- und Brustbereich. An den Körper werden sie mithilfe eines dünnen Riemens gebunden. Damit eine solche Weste nicht verrutscht, muss der Riemen möglichst tief an der Hüfte festgebunden werden.

Die Vorteile dieser Art liegt in der doch sehr hohen Bewegungsfreiheit vor allem im Arm- und Schulterbereich. Eine solch offene Weste bedeckt die Körperseiten nicht und ist deshalb für die meisten Körpergrößen einheitlich geeignet.

Weste

Eine klassische Schnorchel- bzw. Schwimmweste wird wie eine normale Weste getragen. Der Rücken- und Seitenbereich sind geschlossen, die Arme werden durch Aussparungen gesteckt und können sich dadurch weitestgehend frei bewegen.

Der aufblasbare Teil der Weste besitzt ebenfalls eine Lätzchenform, damit der Kopf im Notfall über Wasser gehalten werden kann. Der Rest der Weste besteht meist aus auftriebsneutralem Material, das zwar keinen Einfluss auf die Auftriebswirkung haben aber das es ermöglicht, die Weste eng am Körper zu tragen.

Die Größe der Schnorchelweste

Falls du dich schon einmal nach einer Schnorchelweste umgesehen hast, wirst du wissen, dass die Größenfindung nicht so einfach ist wie beim Kauf von Klamotten. Einige Hersteller von Schwimm- und Schnorchelwesten bieten sogar nur Einheitsgrößen an, die dann mit den Gurten auf den Körper angepasst werden.

Falls die Weste deiner Wahl in verschiedenen Größen angeboten wird, ist das im Normalfall eine gute Sache, gerade bei den geschlossenen Modellen. Eine Größentabelle des Herstellers mit Angaben zu den minimal und maximal empfohlenen Körperumfängen ist wichtig für einen engen Sitz.

Die Schnorchelweste richtig einsetzen

Schnorchelweste Funktion

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Wie man die Weste richtig einsetzt, lässt sich recht einfach erklären.

Die Weste wird per Ventil manuell aufgeblasen. Dazu wird im Normalfall ein Sicherungsring gelöst oder gedreht, um das Ventil zu öffnen.

Anschließend muss das Einblasrohr entweder mit den Zähnen oder den Fingern zusammengedrückt werden, um den Luftstrom ins Innere zu ermöglichen. Während du das Röhrchen zusammendrückst, pustest du einige Atemzüge an Luft ohne Hektik in die Luftkammer der Weste.

Zum Schluss den Druck auf das Röhrchen lösen, damit kein Luft entweichen kann und den Sicherungsring zudrehen.

Die Schnorchelweste kann bereits im seichten Gewässer ein wenig aufgeblasen werden, um dir Sicherheit und den gewünschten Auftrieb schon zu Beginn deines Schnorchelausflugs zu geben. Alternativ kannst du Schnorchelweste mitten in deinem Ausflug aufblasen, falls du etwas Kraft sparen möchtest.

Es ist nicht unbedingt ratsam, die Weste dauerhaft vollständig aufgeblasen zu tragen, weil es das Untertauchen mit dem Schnorchel beinahe unmöglich macht. Auch der Trainingseffekt, den regelmäßigen Schnorcheln haben kann, wird damit zumindest teilweise unterbunden.

Trotzdem: Die Weste sorgt für ein sicheres Gefühl auf einsamen Erkundungstouren und kann im Zweifelsfall Leben retten. Gerade mäßigen Schwimmern wird dadurch ein recht sorgenfreies Wassererlebnis ermöglicht.

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